
Seit dem Jahr 2000 werden Schüler im Rahmen der sog. PISA-Studie getestet und international verglichen. Die Ergebnisse des letzten Jahres wurden nun veröffentlicht. Mit verheerendem Zeugnis für das deutsche Bildungssystem.
„Bei Betrachtung eines längeren Zeitraums sind die Ergebnisse von 2025 in allen drei Erhebungsbereichen die niedrigsten, die jemals im Rahmen von Pisa in Deutschland gemessen wurden“, heißt es. Die Rede ist von Lesen, Mathematik und Naturwissenschaften, die „die niedrigsten Kompetenzwerte seit Beginn der Pisa-Erhebungen“ erzielen.
WerteUnion-Vorsitzender Bernd Pfeiffer erklärt: „Bildungsstandards müssen wieder verbindlich sein. Bildung schafft Aufstieg. Sie sichert Wohlstand. Sie stärkt unseren Sozialstaat. Und genau hier verliert Deutschland den Anschluss. Die neue PISA-Studie ist ein sehr ernst zu nehmendes Alarmsignal.“
Pfeiffer sieht die Ursache in einer fehlgeleiteten Bildungspolitik und formuliert die Haltung der WerteUnion wie folgt: „Die Politik setzt seit Jahren falsche Prioritäten. Das nun gemessene bislang tiefste Leistungsniveau unserer Schüler ist eine logische Folge mangelnder Leistungsanforderungen. Wir fordern daher klare, verbindliche Standards.
Schulen brauchen eine neue Leistungskultur – Leistung muss wieder gefördert werden. Gute Bildung ist kein Luxus, sondern Voraussetzung für unseren Wohlstand!“