Unsere Standpunkte

Wir leben in turbulenten Zeiten. Doch was sich unsere Bundesregierung und andere politisch einflussreiche Akteure seit vielen Jahren erlauben, ist mit Worten oft kaum noch zu beschreiben. Gleichwohl darf man es nicht einfach unwidersprochen stehen lassen.

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Auf dieser Seite kommentieren die Mitglieder des Bundesvorstands, unsere Landesvorsitzenden und andere Persönlichkeiten der WerteUnion aktuelle Nachrichten und Meldungen. Auch, um unsere Positionen an konkreten Vorgängen deutlich zu machen.

***Überschrift***

Artikel vom 03.08.2026 in der WELT

Gorden Pelz
Michael M. Schwarzer

stv. Parteivorsitzender

Langjähriger Fraktionssprecher im Landtag NRW und stv. Landesvorsitzender NRW

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Artikel vom 03.08.2026 in der WELT

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Michael M. Schwarzer

stv. Parteivorsitzender

Langjähriger Fraktionssprecher im Landtag NRW und stv. Landesvorsitzender NRW

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Artikel vom 03.08.2026 in der WELT

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Michael M. Schwarzer

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Langjähriger Fraktionssprecher im Landtag NRW und stv. Landesvorsitzender NRW

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Gorden Pelz
Michael M. Schwarzer

stv. Parteivorsitzender

Langjähriger Fraktionssprecher im Landtag NRW und stv. Landesvorsitzender NRW

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Annalena Baerbocks ihre politische Laufbahn

Annalena Baerbock dachte… am 30.07.2026 berichtet FOCUS

„Annalena Baerbocks ihre politische Laufbahn…“ – Ja, mit der deutschen Sprache hatte sie immer so ihre Probleme. Eigentlich mit allem, was Deutsch ist. Wir hingegen hatten vor allem Probleme mit ihr und dem, was sie Politik nannte. Sie fragte sich, wie lange sie das ihren Kindern zumuten konnte, wir fragten uns, wie lange sie das diesem Land zumuten wollte. Mit etwas Glück ist ihre politische Laufbahn aber endlich vorbei. Unser Bundesvorstandsmitglied Jörg Uhlig jedenfalls wäre darüber nicht sehr traurig.

„Sic tacuisses…“ wussten schon die alten Römer und hatten meistens Recht. Womit wir schon bei einem von Annalena Baerbocks großen Problemen sind: Nie konnte sie die Klappe halten, hat einfach drauflosgeplappert, was ihr gerade so einfiel. Was sie, das gehört auch zur Wahrheit, auch irgendwo sympathisch machte.

Nur bei ihrem Lebenslauf, da hat sie sich tatsächlich sehr sehr angestrengt und intensiv überlegt, was sie reinschreibt. Entsprechend war das Ergebnis.

Lieber hätte sie sich fragen sollen, wie lange sie ihre katastrophale „feministische“ Außenpolitik der deutschen Bevölkerung zumuten könne. Man konnte froh sein, wenn mal wieder ein Flieger der Flugbereitschaft mit ihr an Bord versagte. Damit hatte unsere „Chefdiplomatin“, die „vom Völkerrecht“ kam, eine Gelegenheit weniger, Deutschland im Ausland zu blamieren, lächerlich zu machen oder gar den Gastgeber zu verärgern.

Andererseits war sie, wenn sie Atommächten nicht gerade versehentlich den Krieg erklärte, stets ein Quell der Belustigung – und das in allen Sprachen:

  • Lasst uns dieses Europa gemeinsam verenden…“
  • „… ein Land, das hunderttausende von Kilometern entfernt liegt.“ (Recht sportlich  bei einem Erdumfang von gerade mal 40.000 km)
    Wenn wir schon bei geometrischen Figuren sind bzgl. Putin: „If he doesn’t change by 360°…“
  • „Bacon of hope“ (Wer kennt ihn nicht, den Schinken der Hoffnung?)
  • „… die ersten Batterien, die auf Kobold verzichten können“ (auch in Naturwissenschaften ist sie bestens bewandert!)
  • „Schewegewara“ (vermutlich ihr Jugendschwarm)

u.v.a.m.

Gleichwohl muss man sich als Bürger aber die Frage stellen, ob die deutsche Außenpolitik unter Kanzlerdarsteller Friedrich Merz und seinem Außenminister Wadephul tatsächlich besser geworden ist.

Ich denke: Nein, das ist sie nicht. Sogar noch kostspieliger. Aber ganz sicher weniger lustig!

Dr. Jörg Uhlig

Mitglied des Bundesvorstands

 

Wie die Profiteure der Energie-Lügen die Bürger weiter auszubeuten versuchen

Michael M. Schwarzer

stv. Parteivorsitzender

Langjähriger Fraktionssprecher im Landtag NRW und stv. Landesvorsitzender NRW

In der Kommunikation und insbesondere in der politischen Kommunikation spricht man eigentlich nie von einer Lüge, selbst wenn sie noch so offensichtlich ist. Vielmehr bemüht man teils abenteuerliche Euphemismen – man will doch nirgendwo anecken. Und dennoch habe ich gleich in der Überschrift genau diesen Terminus gewählt: Lüge. Entscheiden Sie, ob ich da zu weit gegangen bin.

Aber der Reihe nach. „In zwei Jahren ist Strom günstiger als im alten fossilen System!“ titelte ntv dieser Tage in einem geradezu euphorischen Artikel eines offenkundig höchst aktivistischen Autoren-Duos, das vermutlich selbst glaubt, was es so postulieren darf. Das Zitat selbst stammt vom Chef eines Risikokapitalgebers. Für mich ein Grund, da mal genauer nachzulesen.

Mein ernüchterndes Fazit: Was hier als redaktioneller Beitrag geführt wird, ist nichts als dreiste Lobbyarbeit. Besagter Risikokapitalgeber heisst Future Energy Ventures, womit schon klar ist, worum es hier geht. ‚Future‘ ist das Synonym für ‚Grün‘, ‚Grün‘ das Synonym für ‚ideologisch motivierte Umweltzerstörung‘ und das wiederum ist der Preis für die angestrebte neue sozialistische Weltordnung.

Doch die Adressaten der systematischen Angstmacherei mit ihren scheinwissenschaftlichen Scheinargumenten werden weniger. Immer mehr aufgeklärte Bürger hinterfragen die Botschaften des nahenden Weltuntergangs. Auch hier entlarvt sich der angehende Profiteur recht schnell. Spätestens bei dem eingangs zitierten Satz „Bereits in zwei Jahren wird Strom günstiger als im alten System sein“ erinnert man sich an einen der großen Denker des 21. Jahrhunderts, der uns einst darüber belehrte, dass die Förderung von Ökostrom einen durchschnittlichen Haushalt nur rund 1 Euro pro Monat kosten werde; so viel wie eine Kugel Eis. Damals haben das viele auch geglaubt.

Mittlerweile hat diese dreist Lüge unsere gesamte wirtschaftliche Zukunft gekostet, aber noch immer verdienen Lobbyisten wie dieser Chef von Future Energy Ventures richtig viel Geld damit. Geld, das einzig und allein der Steuerzahler, also der produktiv und damit Wert-Schaffende, erarbeitet. Mit Artikeln wie diesem wird dieser Raub auch noch unterstützt.

So wie Trittins Eis in der Hitze der Realität längst geschmolzen ist, so wird auch die Falschbehauptung unseres gierigen Lobbyisten bald entlarvt sein; spätestens in zwei Jahren. Was wir allerdings auch wieder herstellen müssen – und dafür setzt sich die WerteUnion explizite ein – ist ein kompetenter und seriöser Journalismus.

Die causa Spahn und die Reaktion des NRW-Ministerpräsidenten:
Erschütterndes Symbol für den Verlust unserer Werte

Herr Wüst, Sie sprechen von „Tragik“ – wir sprechen vom Verlust politischer Werte, Vertrauen und Glaubwürdigkeit. Sie bedauern den Rücktritt von Jens Spahn und verweisen auf ein „Dilemma“ zwischen politischem Anspruch und persönlicher Realität. Doch das eigentliche Problem ist kein abstraktes Dilemma, sondern eine klare rechtliche und moralische Grenzüberschreitung.

Leihmutterschaft ist in Deutschland aus guten Gründen verboten, nämlich zum Schutz von Frauen vor Kommerzialisierung und zur Verhinderung eines Marktes für Kinder. Diese Wertentscheidung gilt, oder sie gilt nicht. Wer bewusst ins Ausland ausweicht, um diese Grenzen zu umgehen, stellt nicht nur das Gesetz, sondern auch dessen ethisches Fundament infrage. Für einen Spitzenpolitiker wiegt das besonders schwer.

Jens Spahn selbst hat die Konsequenz gezogen und eingeräumt, dass seine private Entscheidung mit seinem Amt nicht mehr vereinbar war. Genau darin liegt keine „Tragik“, sondern die notwendige Einsicht in politische Verantwortung. Wenn führende Köpfe der CDU diesen Vorgang vor allem bedauern, statt ihn klar einzuordnen, entsteht der Eindruck politischer Beliebigkeit: Werte werden beschworen,aber nicht verbindlich gelebt.

Das eigentliche Dilemma liegt daher nicht im Privaten, sondern im Politischen. Wer den Rechtsstaat und damit seine Gesetze achtet, darf sich nicht gleichzeitig im Ausland Wege suchen, ihre Schutzwirkung zu umgehen. Sonst verliert der Rechtsstaat an Autorität und Politik an Glaubwürdigkeit.

Deshalb braucht es jetzt mehr als Worte des Bedauerns: Wir müssen die bestehenden Schutzlücken schließen. Es darf nicht länger möglich sein, die in Deutschland bewusst gezogenen Grenzen durch Auslandsmodelle faktisch auszuhebeln.

Herr Wüst, wir müssen klar feststellen, dass politische Verantwortung nicht an der Landesgrenze endet. Wer ein Spitzenamt bekleidet, muss sich an den Maßstäben messen lassen, die er qua Amt selbst vertritt. Wer hier nur Tragik sieht, verkennt die eigentliche Herausforderung: die Verteidigung von Recht, Werten und Glaubwürdigkeit.

Sylvia Pantel

stv. Parteivorsitzende

Unternehmerin, Stiftungs-Geschäftsführerin, langjährige CDU-Bundestagsabgeordnete und Landesvorsitzende NRW