
Die Junge Freiheit gehört zu den (leider nur noch sehr wenigen) Publikationen, die sich dem politischen und medialen Mainstream von jeher verweigert haben. Sie pflegt zudem einen Journalismus, der sich um einen möglichst unverstellten Blick auf die Fakten bemüht und den Leser informieren, aber nicht erziehen will. Diese Leser sind dementsprechend einfach zu beschreiben: weltoffen, unideologisch, tolerant, freiheitlich, werteorientiert. So wie wir.
Aus diesem Grunde haben wir uns entschlossen, in der Junge Freiheit unsere erste Anzeigen-Kampagne mit wöchentlich wechselnden Claims zu platzieren; heute erscheint der letzte dieser Reihe.
Die Claims beschäftigten sich mit der Frage, wer, was und in welcher Ausprägung eine WerteUnion ist. Denn bekanntlich ist unser Name nicht nur eine Worthülse, sondern Programm. Nach unserer Auffassung sollte dies aber nicht nur für die Partei, sondern für unser ganzes Land, für unsere Gesellschaft und all ihre Organe, Gemeinschaften und besonders ihre Führungseliten (insbesondere ihre Regierung!) gelten.
Doch wie weit klaffen Anspruch und Wirklichkeit hier auseinander? Um das zu klären, fragten wir:
Woche 1: Was ist eine WerteUnion?
Woche 2: Ist Deutschland eine WerteUnion?
Woche 3: War Deutschland eine WerteUnion?
Woche 4: Wird Deutschland eine WerteUnion?
Woche 5: Deutschland ist eine WerteUnion!
Die Aussage in Woche 5 offenbarte das aktuell allgegenwärtige Dilemma: Deutschland war stets und ist im Grunde immer noch eine WerteUnion, nur hat sich ein (gar nicht mal so großer, aber unglaublich lauter und inzwischen dominanter) Teil der Gesellschaft deutlich davon entfernt. Es läuft ein Graben durch dieses Land, ein wirklich tiefer Graben, und der hat nichts mit Ost und West oder arm und reich zu tun, sondern eben mit sehr unterschiedlichen Werten. Es ist unsere Aufgabe, diesen Graben wieder zuzuschütten.
Denn: Wir sind die WerteUnion!
Mehr in der aktuellen Print-Ausgabe der Junge Freiheit.