
Dass die geplante Zuckersteuer nur die verantwortungslose Haushaltsführung der aktuellen Regierung stützen soll und nichts mit Gesundheitsvorsorge zu tun hat, darf man natürlich nicht einfach so behaupten; gesunder Menschenverstand hin oder her.
Aber wenn man schon über den Gesundheitsschutz insbesondere der jüngeren Generationen spricht, muss man zwangsläufig ein in diesem Zusammenhang ebenfalls sehr relevantes Gesetz hinterfragen: die Cannabis-Legalisierung. Unsere stv. Parteivorsitzende Sylvia Pantel ist da sehr deutlich:
„Wer Kinder vor übermäßigem Zuckerkonsum schützen will, darf nicht gleichzeitig die gesundheitlichen Risiken von Cannabis kleinreden: Cannabis kann abhängig machen, begünstigt nachgewiesenermaßen die Entstehung und die Verfestigung von Psychosen und schadet gerade jungen Menschen massiv und dauerhaft.
In diesem Umfeld steigt die Zahl der durch Cannabiskonsum verursachten Krankenhausbehandlungen, zudem wird der Medizinalcannabismarkt durch Online-Rezepte zweckentfremdet, während der versprochene Sieg über den Schwarzmarkt in keinster Weise belegt ist.
Wer es wirklich ernst meint mit Gesundheitsschutz, muss konsequent sein: Das Cannabisgesetz gehört zurückgenommen, medizinisches Cannabis streng kontrolliert und Prävention deutlich ausgebaut. Eine zusätzliche Droge gesellschaftlich zu normalisieren, ist keine verantwortliche Jugendpolitik.“