
Wohin man auch blickt in diesen Tagen: Unser Land gibt ein ausgesprochen trauriges Bild ab. Nicht nur optisch, sondern auch und gerade gesellschaftlich erleben wir einen erschreckenden Zerfallsprozess.
Man erkennt tiefe Gräben in der autochthonen Bevölkerung, weder bei grundlegenden noch bei Randthemen finden die einzelnen Gruppierungen noch zueinander. Hinzu kommen Millionen von Menschen, deren Weltbild, Religion, Lebensplanung und Wertegerüst fundamental von unserem abweicht. In dem Satz einer SPD-Politikerin (nein, es war tatsächlich keine Grüne) von 2015 „Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden“ sahen viele eine leere Drohung. Doch sie hat sich bewahrheitet, viele fühlen sich längst fremd im eigenen Land.
Das war bei Gott nicht immer so. Die Nachkriegs-Generationen haben Unglaubliches geleistet, waren zu Recht stolz auf das Erreichte. Sie wussten um die deutschen Tugenden und und lebten nach Regeln, die sie meist gar nicht erst schriftlich formulierten mussten, weil sie für alle selbstverständlich schienen. War Deutschland also eine WerteUnion?
Viele werden diese Frage vehement bejahen, andere können schon mit dem Begriff nichts anfangen. Wir haben sie im dritten Teil unserer Anzeigen-Kampagne in der Junge Freiheit (die in wöchentlichem Rhythmus mit wechselnden Claims erscheint) gestellt und sind schon sehr gespannt auf die Reaktionen der Leser.