08.03.26 Landtagswahl 2026: Ein freiheitlicher Neuanfang

08.03.26 Landtagswahl 2026: Ein freiheitlicher Neuanfang

Zur Landtagswahl am 08.03.2026: Baden-Württemberg kann mehr

Das Wahlprogramm der WerteUnion Baden-Württemberg zusammengefasst:

Das Programm ist inhaltlich stark, wertefest und ungewöhnlich seriös.
Es ist kein Wohlfühlprogramm, sondern ein Positionsprogramm mit Rückgrat.

Ein freiheitlicher Neuanfang für das Musterländle

Baden-Württemberg war einmal das wirtschaftliche, technologische und bildungspolitische Vorbild Deutschlands. Ein Land des Mittelstands, der Ingenieurskunst, der Leistungsgerechtigkeit und des gesellschaftlichen Zusammenhalts. Die WerteUnion Baden-Württemberg tritt an, um genau an diese Stärken anzuknüpfen, nicht nostalgisch, sondern zukunftsorientiert, realistisch und freiheitlich.

Unser Wahlprogramm steht für einen klaren Kurswechsel: weg von ideologischer Bevormundung, hin zu Vernunft, Leistung und Verantwortung.

Wirtschaft stärken – Freiheit entfesseln

Wir setzen auf den Mittelstand, auf Handwerk, Industrie und Innovation. Bürokratieabbau, Technologieoffenheit und verlässliche Energiepreise sind für uns keine Schlagworte, sondern Standortpolitik. Baden-Württemberg soll wieder Wirtschaftsmotor statt Experimentierfeld sein – ohne Fahrverbote, ohne Transformationszwang, ohne grüne Planwirtschaft.

Leistung muss sich lohnen. Wer investiert, arbeitet, ausbildet und Verantwortung übernimmt, verdient politische Rückendeckung – nicht Misstrauen.

Sicherheit, Ordnung und Rechtsstaat

Ein freiheitlicher Staat schützt zuerst seine Bürger. Wir stehen für eine konsequente Sicherheits- und Justizpolitik: sichtbare Polizei, klare Regeln, schnelle Verfahren. Nulltoleranz gegenüber Gewalt, Extremismus und Parallelstrukturen bei voller Achtung des Rechtsstaats.

Freiheit braucht Sicherheit. Und Sicherheit braucht einen Staat, der sich durchsetzt.

Migration steuern – Integration ernst nehmen

Humanität und Ordnung gehören zusammen. Die WerteUnion steht für kontrollierte Zuwanderung im Interesse Baden-Württembergs, für konsequente Rückführungen bei Rechtsverstößen und für Integration durch Sprache, Arbeit und Regeln. Leitkultur ist kein Ausgrenzungsbegriff, sondern Voraussetzung für Zusammenhalt.

Bildung ohne Ideologie – Leistung fördern

Wir wollen Baden-Württemberg wieder zum Bildungsland Nummer eins machen:
klare Schulstrukturen, G9, leistungsorientierte Abschlüsse, starke Berufsschulen und ideologiefreie Lehrpläne. Schulen und Hochschulen sollen Orte des Wissens, nicht der Umerziehung sein.

Wissenschaftsfreiheit, Exzellenz und offene Debatte sind die Basis von Fortschritt.

Mobilität, Energie, Umwelt mit Realitätssinn

Das Auto bleibt Ausdruck von Freiheit und wirtschaftlicher Stärke. Wir beenden den ideologischen Feldzug gegen Mobilität. In der Energiepolitik setzen wir auf Versorgungssicherheit, Technologieoffenheit und Forschung, einschließlich moderner Kernenergie. Umwelt- und Naturschutz verstehen wir als *praktische Verantwortung*, nicht als Dogma gegen Mensch und Landschaft.

Familie, Wohnen, Heimat

Familien sind das Fundament unserer Gesellschaft. Wir stärken Elternrechte, Wahlfreiheit und die wirtschaftliche Sicherheit von Familien. Beim Wohnen gilt: Bauen ermöglichen statt verhindern*, Eigentum fördern, ländliche Räume stärken. Heimat bewahren heißt, Lebensqualität zu sichern – nicht alles zu regulieren.

Unser Versprechen

Die WerteUnion Baden-Württemberg steht für:

  • Freiheit statt Bevormundung
  • Leistung statt Gleichmacherei
  • Vernunft statt Ideologie
  • Sicherheit statt Wegsehen
  • Heimat statt Beliebigkeit

Wir wollen kein Zurück in die Vergangenheit, sondern ein selbstbewusstes Vorwärts auf Grundlage bewährter Werte.

Baden-Württemberg kann wieder Musterländle sein.
Mit Mut, Klarheit und einer Politik, die den Bürger ernst nimmt.

🔟 Top-10-Kernbotschaften WerteUnion Baden-Württemberg – Landtagswahl 2026

1. Freiheit braucht Ordnung – Ordnung schützt Freiheit

Ein Staat, der Recht durchsetzt, schützt die Freiheit der Anständigen. Wegsehen hilft Tätern, nicht der Gesellschaft.

2. Leistung muss sich wieder lohnen

Wer arbeitet, gründet, ausbildet und Verantwortung übernimmt, darf nicht der Dumme sein. Baden-Württemberg braucht Leistungsanreize statt Gleichmacherei.

3. Wirtschaft stärken statt erziehen

Der Mittelstand ist keine Problemzone, sondern das Rückgrat des Landes. Wir beenden Bürokratie, Verbots- und Transformationszwang.

4. Bildung ist Wissen – nicht Ideologie

Schulen und Hochschulen müssen lehren, nicht umerziehen. Leistung, Disziplin und Wissensvermittlung gehören wieder ins Zentrum.

5. Sicherheit ist ein Grundrecht

Jeder Bürger hat das Recht, sich überall sicher zu fühlen. Wir stehen hinter Polizei, Rettungskräften und Rechtsstaat – ohne Wenn und Aber.

6. Migration steuern, Integration ernst nehmen

Humanität braucht Ordnung. Wer bleiben will, muss Sprache, Arbeit und Regeln akzeptieren. Parallelgesellschaften sind keine Vielfalt.

7. Energie muss sicher, bezahlbar und verlässlich sein

Ideologie heizt nicht. Wir setzen auf Technologieoffenheit, Versorgungssicherheit und Vernunft – für Bürger und Industrie.

8. Mobilität ist Freiheit

Das Auto ist kein Feindbild. Baden-Württemberg bleibt Mobilitätsland – ohne Fahrverbote, ohne Bevormundung, ohne Ideologie.

9. Familie ist Fundament, nicht Lebensstil unter vielen

Eltern verdienen Respekt, Wahlfreiheit und Sicherheit. Der Staat ergänzt Familie – er ersetzt sie nicht.

10. Heimat bewahren, Zukunft ermöglichen

Identität und Fortschritt schließen sich nicht aus. Wer weiß, woher er kommt, kann selbstbewusst nach vorn gehen.

„Wir stehen für Freiheit durch Ordnung, für Leistung statt Bevormundung und für Vernunft statt Ideologie – damit Baden-Württemberg wieder funktioniert.“

 

Viel Neues bei der BW-LandtagswahlNeues Wahlrecht für die kommende Landtagswahl: Das müssen die Wähler beachten
Viel Neues bei der BW-Landtagswahl
Neues Wahlrecht für die kommende Landtagswahl: Das müssen die Wähler beachten

https://www.swr.de/swraktuell/wahlen/landtagswahl/wahlrecht-aenderungen-folgen-100.html

Bei der Landtagswahl am 8. März 2026 gilt in Baden-Württemberg erstmals ein neues Wahlrecht. Es bringt mehr Wahlmöglichkeiten für die Bürger, verändert aber zugleich die Zusammensetzung und Funktionsweise des Landtags deutlich. Ziel der Reform ist es unter anderem, mehr Frauen ins Parlament zu bringen und junge Menschen stärker an der Wahl zu beteiligen.

Zwei Stimmen statt einer

Die wichtigste Neuerung: Wähler haben künftig zwei Stimmen.

  • Erststimme: für den Wahlkreiskandidaten
  • Zweitstimme: für die Partei (Landesliste)

Damit ist erstmals auch bei der Landtagswahl Stimmensplitting möglich, ähnlich wie bei Bundestagswahlen. Anders als im Bund gilt jedoch: Alle Wahlkreisgewinner ziehen weiterhin automatisch in den Landtag ein, unabhängig vom Zweitstimmenergebnis ihrer Partei.

Landeslisten als zweiter Weg ins Parlament

Neu eingeführt wurden Landeslisten, die jede Partei aufstellen muss. Über sie können Kandidatinnen und Kandidaten zusätzlich über die Zweitstimme in den Landtag einziehen.

Die Idee dahinter:
Parteien sollen die Möglichkeit haben, ihre Listen bewusst ausgewogen zu besetzen, etwa durch eine abwechselnde Platzierung von Frauen und Männern. So soll der Frauenanteil im Landtag steigen, ohne eine gesetzliche Quote vorzuschreiben.

Derzeit liegt der Frauenanteil im baden-württembergischen Landtag bei 31,8 Prozent (49 von 154 Abgeordneten), gemessen an der Bevölkerung ein vergleichsweise niedriger Wert.

Warum der Landtag immer größer wird

Gesetzlich vorgesehen sind mindestens 120 Abgeordnete. Tatsächlich sitzen derzeit 154 Abgeordnete im Landtag. Grund dafür sind sogenannte Überhang- und Ausgleichsmandate.

Einfach erklärt:

  • Gewinnt eine Partei mehr Wahlkreise, als ihr nach Zweitstimmen zustehen, entstehen Überhangmandate
  • Um das Kräfteverhältnis korrekt abzubilden, erhalten andere Parteien Ausgleichsmandate
  • Das Parlament wächst insgesamt

Dieses Prinzip gab es bereits vor der Reform. Kritiker befürchten jedoch, dass durch das neue Zwei-Stimmen-System und häufigeres Stimmensplitting noch mehr solcher Mandate entstehen und der Landtag weiter anwächst.

Mehr Einfluss der Parteien

Ein weiterer Kritikpunkt:
Durch die Landeslisten erhalten Parteiführungen mehr Einfluss auf die Zusammensetzung des Parlaments. Abgeordnete, die über die Zweitstimme einziehen, sind weniger an einen konkreten Wahlkreis gebunden und stärker von innerparteilichen Entscheidungen abhängig.

Kritiker warnen daher vor einer wachsenden Distanz zwischen Wählern und Abgeordneten.

Wahlalter 16: mehr junge Wähler

Ebenfalls neu:
Erstmals dürfen 16- und 17-Jährige bei einer Landtagswahl in Baden-Württemberg ihre Stimme abgeben. Ziel ist es, politische Beteiligung früher zu fördern und die Wahlbeteiligung insgesamt zu erhöhen.

Kurz zusammengefasst

Die Landtagswahl 2026 bringt:

  • mehr Wahlmöglichkeiten für die Bürger
  • neue Einflusswege für Parteien
  • Chancen für mehr Vielfalt im Parlament
  • aber auch das Risiko eines weiter wachsenden Landtags

⚖️ Kurzbewertung aus unserer freiheitlichen Sicht

Positiv

✔ Mehr Wahlfreiheit durch zwei Stimmen
✔ Stimmensplitting stärkt die individuelle Entscheidung
✔ Wahlalter 16 fördert politische Teilhabe

Kritisch

⚠ Mehr Macht für Parteizentralen durch Landeslisten
⚠ Schwächere Bindung mancher Abgeordneter an den Wähler
⚠ Gefahr eines dauerhaft übergroßen Landtags
⚠ Repräsentation wird stärker „gesteuert“ statt organisch gewählt

 

Mehr Wahloptionen für den Bürger sind grundsätzlich zu begrüßen, doch echte Freiheit lebt von direkter Verantwortung gegenüber dem Wähler, nicht von parteiinternen Listenlogiken.

 

Text, Bilder & Gestaltung: Ingo Wendelken

 

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