Warum Linksextremismus kein Randproblem mehr ist und der Staat endlich konsequent handeln muss!
Wer Stromleitungen anzündet, diskutiert nicht.
Wer ganze Stadtteile lahmlegt, argumentiert nicht.
Wer zehntausende Haushalte im Winter ins Dunkle stößt, will nicht überzeugen, er will zwingen.
Der jüngste Brandanschlag auf die Stromversorgung in Berlin ist deshalb kein „Vorfall“, kein „Protest“ und keine „Sabotage“. Er ist das, was er ist: politisch motivierte Gewalt gegen die Zivilgesellschaft. 45.000 Haushalte. Über 2.000 Unternehmen. Pflegebedürftige, Familien, Kinder. Menschen, die mit linker Ideologie nichts zu tun haben, aber ihre Folgen ausbaden mussten.
Das ist die Realität des heutigen Linksextremismus.
Die menschenverachtende Dimension: Gewalt gegen Schwächere, bewusst im Winter.
Was diesen Anschlag besonders perfide macht, ist Zeitpunkt und Ziel.
Er traf Menschen in der kältesten Zeit des Jahres. Ohne Strom gibt es keine Heizung, kein warmes Wasser, keine verlässliche medizinische Versorgung, keine Sicherheit. Wer im Winter die Energieversorgung sabotiert, nimmt Kälte, Angst, gesundheitliche Schäden und im Extremfall Lebensgefahr billigend in Kauf.
Das ist keine Nebensache, das ist menschenverachtend.
Es ist die bewusste Entscheidung, Leid als politisches Druckmittel einzusetzen – gegen Alte, Kranke, Familien mit Kindern. Gegen Menschen, die weder Adressaten noch Akteure politischer Konflikte sind.
Wer so handelt, zeigt, dass ihm das Individuum nichts gilt. Dass Moral nur Vorwand ist. Dass Macht über Menschen das eigentliche Ziel ist.
Der große Irrtum: Linksextremismus sei Aktivismus
Deutschland leidet an einem gefährlichen Denkfehler. Linksextremismus gilt vielen noch immer als moralisch fehlgeleiteter Idealismus, als überdrehter Aktivismus, als verständlicher Zorn „gegen das System“. Diese Verharmlosung ist politisch bequem und brandgefährlich.
Denn Linksextremismus ist kein Zerrbild, sondern der Gegenspieler der Demokratie!
Er glaubt nicht an den mündigen Bürger, sondern an die richtige Gesinnung.
Nicht an Recht, sondern an Zweck.
Nicht an Freiheit, sondern an Zwang, legitimiert durch Moral
Wer so denkt, hält Gewalt nicht für bedauerlich, sondern für notwendig, sobald sie dem „richtigen Ziel“ dient.
Infrastruktur als Ziel, weil Menschen egal sind.
Die neue Qualität linksextremer Gewalt liegt in ihrer Kälte. Stromnetze, Bahntrassen, Kommunikationsknoten – angegriffen wird, was das tägliche Leben trägt. Nicht aus Versehen. Sondern, weil genau dort die größte Wirkung erzielt wird.
Der Anschlag auf die Stromversorgung der Tesla Gigafactory Grünheide hat es gezeigt: Ein Unternehmen wird zum Vorwand, eine Region zum Opfer. Arbeitsplätze, Kommunen, Versorgungssicherheit – Kollateralschäden, einkalkuliert.
Das ist kein Protest gegen Kapitalismus.
Das ist Verachtung für die Gesellschaft.
„Ein Anschlag auf unsere kritische Infrastruktur ist ein Angriff auf die Gesellschaft als Ganzes. Ob von links oder von rechts: Politischer Extremismus gehört mit der vollen Härte bekämpft, ohne Ausreden und ohne doppelte Maßstäbe.“ Jörg Meuthen, Bundesvorstand der WerteUnion
Die Vulkan-Gruppe:
nicht die Ausnahme, sondern das Symptom!
Erst nach dieser Einordnung muss über die sogenannte Vulkan-Gruppe gesprochen werden. Sie ist nicht der Kern des Problems, sondern dessen sichtbarer Ausdruck: eine Gruppe im linksextremistischen Spektrum, die seit Jahren gezielt kritische Infrastruktur angreift und sich in Bekennerschreiben ideologisch dazu bekennt.
Selbst die taz beschreibt diese Gruppe als langlebig, strategisch und konsequent – mit klarer Eskalationslinie.
Dass ein linkes Medium diese Gefährlichkeit offen benennt, entlarvt zugleich das politische Wegsehen vieler anderer.
Entscheidend ist:
👉 Die Vulkan-Gruppe ist nicht allein.
👉 Sie agiert in einem Milieu, das Gewalt legitimiert, solange sie „die Richtigen“ trifft.
👉 Und dieses Milieu wird politisch noch immer eher erklärt als bekämpft.
Freiheit braucht Klarheit!
Die Position der WerteUnion:
Die WerteUnion steht für eine freiheitliche, rechtsstaatliche und pluralistische Demokratie. Wir lehnen Extremismus aus jeder Richtung entschlossen ab. Es gibt keinen „guten“ Extremismus, keinen ideologischen Rabatt und keine moralische Sondergenehmigung für Gewalt.
Darum sagen wir klar:
Linksextremismus ist mindestens so gefährlich für unsere Demokratie wie der Rechtsextremismus.
Auch Linksextremisten akzeptieren die freiheitliche demokratische Grundordnung nicht.
Auch sie lehnen Rechtsstaat, Pluralismus und das Gewaltmonopol ab.
Auch sie wollen diese Ordnung abschaffen und nicht reformieren.
Unsere Forderung an Staat und Regierung
Es ist Zeit für Konsequenz statt Ausreden.
Die WerteUnion fordert:
Linksextremismus als eine der größten Gefahren für unsere Demokratie anzuerkennen.
Ihn mit derselben Entschlossenheit zu bekämpfen, wie es beim Rechtsextremismus längst zur Norm gehört. Angriffe auf kritische Infrastruktur als schwere Angriffe auf Freiheit, Sicherheit und Menschenwürde zu behandeln, ohne sprachliche Verharmlosung. Sicherheitsbehörden ideologisch neutral auszurichten und alle extremistischen Bedrohungen gleich ernst zu nehmen.
Schlussfolgerung, ohne Relativierung
Linksextremismus bedroht nicht nur Sachen, sondern Menschen.
Infrastrukturgewalt im Winter ist bewusste Inkaufnahme von Leid.
Wer Gewalt legitimiert, steht gegen die Demokratie – egal mit welchem Etikett.
Nicht, weil wir weniger Streit wollen.
Sondern weil wir keine Gewalt als Ersatz für Argumente akzeptieren.
Freiheit stirbt nicht nur durch offene Feinde.
Sondern auch durch jene, die sie im Namen der Moral verbrennen.
https://www.stromnetz.berlin/krisenseite/
https://presse.online/2026/01/03/stromausfall-im-sueden-berlins-brandverdacht/
Text (inhaltlich): Jens Baden
Text (redaktionell & Quellen): Ingo Wendelken
KI-Bild (Nachstellende Szene) & Gestaltung: Ingo Wendelken