Die einstige SPD-Vorsitzende Saskia Esken bekannte sich auf Twitter offen zur Antifa. Auch der jetzige SPD-Co-Vorsitzende Lars Klingbeil war nach eigenem Bekunden in der Antifa aktiv. Die Radikalen stehen bei Linken hoch im Kurs. Im hessischen Gießen ist an diesem Wochenende zu besichtigen, welch bittere Früchte die Hätschelei der Linksterroristen durch Politik und Medien trägt.
Wir erinnern uns an den Februar dieses Jahres: Wie auf Kommando wurden bundesweit CDU-Geschäftsstellen angegriffen und zum Teil gestürmt. Morgen erleben wir eine ganze Stadt im Ausnahmezustand. Die Antifa will die „Stadt Gießen zum Brennen bringen.“ Grund ist die Neugründung einer politischen Jugendorganisation.
Die Stadt (92.000 Einwohner) rechnet mit 50.000 Demonstranten. Die Polizei holte sich für das erwartete Horror-Wochenende tausende Beamte aus 14 Bundesländern zur Unterstützung. Sie setzt Hubschrauber, Drohnen und die Pferdestaffel ein, Wasserwerfer stehen bereit. Schulkinder waren heute vom Unterricht befreit – zur Sicherheit. Einige Hotels nahmen für dieses Wochenende keine Reservierungen an und schließen, die Stadt versinkt wegen zahlloser Straßensperrungen und Umleitungen im Verkehrschaos. Der Einzelhandel bangt um Einnahmen am Black Week-Wochenende und die Schausteller um ihre Weihnachtsmarkt-Stände. „Nazis boxen!“, verkündet ein großes Transparent an einem Baugerüst. Die Bundeswehr warnt ihre Angehörigen vor Angriffen durch die Linksterroristen. Die Tagesschau spricht von „Ausnahmezustand“.
Hessens Innenminister Roman Poseck (CDU) verurteilte die Aufrufe zu Gewalt. Und Frank-Thilo Becher, Oberbürgermeister Gießens, bekennt, Bürger hätten Angst „vor kriegsähnlichen Zuständen“. Gleichwohl zeigt das SPD-Mitglied Verständnis: Auf der offiziellen Website der Stadt sagt er, die Demonstranten wollten zeigen, „dass sie für eine offene, eine freie, eine vielfältige Gesellschaft eintreten.“ Sein Bürgermeister-Kollege Alexander Wright (SPD), der selbst zu Demonstrationen aufgerufen hatte, sorgt sich gar, „in der heutigen Zeit gehe es auch darum, Demonstranten zu schützen.“
Donald Trump hat die Antifa-Ost als Terrororganisation eingestuft. In Berlin steht die Vereinigung, auch „Hammerbande“ genannt, derzeit wegen Gewalttaten vor Gericht. Versuche der Bundesregierung, die Antifa zu verbieten, sind nicht bekannt, es fehlt der politische Wille. Das gilt auch für das linksextreme Portal „Indymedia“, Plattform für Antifa & Co. Breite Unterstützung findet die Antifa auch in Künstlerkreisen und Medien.
WerteUnion-Bundesvize Sylvia Pantel: „Die Antifa nimmt eine ganze Stadt in Geiselhaft und die Politik lässt sie schalten und walten – und sie fördert sie sogar, etwa über das Programm ‚Demokratie leben‘. Für die Medien sind die Radikalen ‘Antifa-Aktivisten‘, ‚Linksautonome‘ oder ‚Aktivisten gegen Rechts‘. Dabei ist die Antifa mit ihrer Linksradikalität und Gewaltbereitschaft eher faschistisch als antifaschistisch. Bundesinnenminister Dobrindt muss sie verbieten.“